CX Einblicke

7 Tipps für einen reibungslosen Checkout-Trichter

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Wie Sie Ihren Checkout-Trichter optimieren und höhere Konversionsraten erzielen.

Im Juni 2020 haben wir Kunden gefragt, was für ein Einkaufsverhalten sie nach „Corona“ planen. 60 % der Befragten in Großbritannien und 48 % der Befragten in den USA gaben an, dass sie dann wahrscheinlich mehr im Internet einkaufen würden als zum Zeitpunkt der Befragung.

Für B2C-Unternehmen hat sich in der Pandemie die Wichtigkeit des E-Commerce noch einmal ganz deutlich gezeigt. Digitale Erfahrungen zu optimieren, vor allem die letzten Phasen der Customer Journey, ist von entscheidender Bedeutung. Unternehmen, die wachsen und Konversionsraten dauerhaft steigern wollen, müssen sich also darauf konzentrieren, die letzten Schritte des Checkout-Trichters weiter zu verbessern.

Laut einer Studie, die im Harvard Business Review veröffentlicht wurde, realisieren Unternehmen, die komfortable Zahlungsmöglichkeiten implementiert haben, mit einer um 62 % höheren Wahrscheinlichkeit hochwertige Umsätze. Es ist also auch keine Überraschung, dass fast die Hälfte (46 %) der Befragten aus dem 2020-Einzelhandelsbericht von Forrester die Optimierung des Checkout-Trichters und die Steigerung der Konversionsraten als ihre Top-Prioritäten benennen.

Damit Sie Ihre Ziele hinsichtlich Online-Verkäufen erreichen, können Sie von Best Practices profitieren, die mögliche Schwachstellen im Checkout-Trichter aufdecken. Die folgenden sieben bewährten Methoden, wie im Report on Retail Checkout Page Best Practices von Forrester umrissen, können Sie dabei unterstützen, Ihren digitalen Checkout-Trichter zu verbessern:

7 bewährte Methoden für einen effektiven Checkout-Trichter

1. 1-seitiger Checkout: Wenn der Zahlungsvorgang auf eine einzige Seite begrenzt ist, erhöhen Sie seine Effizienz und bereiten den Weg für eine reibungslose Einkaufserfahrung. Messen Sie den verringerten Aufwand mit einer Customer Effort Score (CES)-Umfrage und Ihren ROI durch Analyse der Warenkorbabbruchraten.

2. Automatisches Ausfüllen: Einzelhändler wie ASOS füllen ihre Kundendaten automatisch aus, wenn die Kunden schon einmal bei ihnen eingekauft haben. Die Kunden brauchen dann nur noch die Prüfinformationen für ihre Kreditkarte anzugeben, um den Kauf abzuschließen. Durch das automatische Ausfüllen wird der Checkout-Prozess für wiederkehrende Kunden sehr bequem.

3. Einkaufen als Gast: Den Kunden anzubieten, ohne Anmeldung oder Kundenkonto einzukaufen, kann mögliche Reibungsverluste verringern, aber es begrenzt auch Ihre Möglichkeiten, diese Kunden zum erneuten Einkaufen zu motivieren. Erwägen Sie, einen Gast-Checkout anzubieten und gleichzeitig diese Kunden zu animieren, ein Kundenkonto anzulegen.

4. Automatische Übertragung aufgegebener Warenkörbe in gespeicherte Artikel: Damit aufgegebene Warenkörbe besser wiederhergestellt werden können, bietet es sich an, die Artikel aus dem Warenkorb für eine gewisse Zeit automatisch zu speichern. Kommen die Kunden zurück, können sie da weitermachen, wo sie aufgehört haben, und müssen nicht bei ihrer Suche von vorne anfangen.

5. Verknüpfen Sie das Tracking für Ihr Kundenbindungsprogramm mit dem Checkout: Informieren Sie Ihre Kunden auf der Checkout-Seite über deren Treuepunktestand. Dies kann die Kunden dazu anregen, mehr auszugeben, um eine bestimmte Stufe zu erreichen, und sie dazu ermutigen, ihre Gutscheine und Prämien einzulösen. Das führt zu einer befriedigenderen Checkout-Erfahrung.

6. Erwägen Sie eine Option „Meinen Warenkorb an mich senden“ als Alternative zu einer Option wie „Für später speichern“: Wenn Sie bemerken, dass eine Reihe von Kunden den Zahlungsvorgang abbricht, weil sie vielleicht noch nicht zum Kaufen bereit waren, kann dies daran liegen, dass diese Kunden vielleicht noch Rückmeldungen von Familienmitgliedern oder Kollegen möchten. Durch eine Option „Meinen Warenkorb an mich senden“ können die Kunden ihre Kaufoptionen mit anderen teilen und dann deren Meinung einholen.

7. Erfassen Sie im Kauftrichter beständig Feedback: Es gibt immer Möglichkeiten, den Kauftrichter für bestimmte Käufergruppen zu optimieren. Aber ohne regelmäßiges Feedback entgehen Ihnen diese Möglichkeiten. Daher ist es gängige Praxis, in jeder Stufe des Checkout-Prozesses Feedback zu erfassen. Informationen dazu, welche Umfrage Sie am besten in welcher Stufe des Trichters versenden, finden Sie in diesem Artikel.

Fazit

Die Bequemlichkeit und Sicherheit des Online-Shoppings sind verlockende Gründe, sich beim Kauf für das Internet zu entscheiden. Das bedeutet für B2C-Unternehmen, dass sie ihre Energie auf eine Optimierung des Checkout-Trichters konzentrieren sollten, damit ihnen keine wertvollen Geschäfte entgehen. Wenn Ihr Checkout-Trichter verwirrend oder umständlich ist, wandern die Kunden ab. Die 7 Tipps sind ein großartiger Einstieg für die Optimierung Ihres Checkout-Trichters.

Lesen Sie auch unseren vollständigen Ratgeber Wie Sie Ihre Online-Umsätze durch digitales Feedback steigern, um detailliertere Erklärungen zu möglichen Verbesserungen Ihres Checkout-Trichters zu erhalten.